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Schotter und wassergebundene Flächen

Einsatz von Elektroherb zur flächenschonenden Unkrautkontrolle

Das Verbot von Totalherbiziden in den Städten führt besonders bei geschotterten und wassergebundenen Flächen zu erheblichen Problemen bei der Kontrolle durch Spontanbewuchs. Gerade wenn Flächen ökonomisch effizient und ökologisch sinnvoll nur bei Überschreiten einer erheblichen Verunkrautungsschwelle bearbeitet werden sollen, stellen sich zusätzliche Probleme mit schon tief verwurzeltem Unkraut ein. Aber auch auf wassergebundenen Flächen, die umfassend unkrautfrei gehalten werden sollen, führen die häufigen Oberflächenbearbeitungen schnell zu einem Verschleiß der Oberfläche und machen kostenintensive Erneuerungen notwendig.

Während Bürstensysteme praktisch gar nicht anwendbar sind, lassen einige Deckentypen den Einsatz von Striegeln zu, die jedoch – genau wie manuelles Hacken – die Oberfläche lockern müssen, um Wurzeln zu entfernen. Mit dem in Brasilien erprobten und zur Zeit von Zasso in Europa eingeführten Elektroherbverfahren können mit unterschiedlichen Gerätetypen sowohl großräumige Schotterflächen als auch kleinräumige Wege ohne Bewegung des Bodenmaterials von Unkraut befreit werden.  Die unter Hochspannung stehenden Applikatoren berühren die Pflanzen und zerstören die wasserführenden Leitungsbahnen bis tief in den Boden hinein. Die Pflanzen trocknen je nach Wetter in wenigen Minuten bis wenigen Tagen ab und können dann bei Bedarf sehr einfach entfernt werden oder zerbrechen und verschwinden im normalen Alltagsbetrieb.

Schotterflächen_Unkraut
Schotterflächen mit unterschiedlicher Funktion, verschieden hohen Pflanzenarten und z. T. begrenzter Zugänglichkeit

Bei Bedarf können auch erst Unkräuter ab einer gewissen Wuchshöhe, die z.B. zu Stolperfallen werden könnten, sicher abgetötet werden, während kleinere Kräuter als Teil eines funktional gemanagten Schotterbiotops stehenbleiben. Insgesamt wird die mechanische Lockerung der Flächen drastisch reduziert, ohne bei der zielgenauen Bekämpfung von Unkraut funktionelle Abstriche machen zu müssen. Die Nutzung von Elektroherb ist bis auf starken Regen wetterunabhängig und nicht an Tageszeiten oder Außentemperaturen gebunden. Für den Einsatz wird keine Schutzkleidung benötigt, sodass keine Ängste bei der Bevölkerung geweckt werden. Eine über den eigentlichen Arbeitsbereich hinausgehende Absperrung oder Zugangsbeschränkung ist nicht notwendig.

Für mehr Informationen über Electroherb kontaktieren Sie bitte: Matthias Eberius (CTO), zasso GmbH, Pascalstr. 12, 52076 Aachen – Deutschland Phone +49 2408 9380103, matthias.eberius@zasso.de, http://www.zasso.eu